Lieber Alle,

Ich mag kurz auf Wolfi's mail antworten, teilen was wir nun konkreter wissen und versuchen vorzuschlagen, wie es weiter gehen könnte. Sonst find ich E-Mail-Austausch nicht so hilfreich, aber nachdem viele auf Urlaub oder sonst wo sind, bekomm ich sehr wenig von euch mit und freu mich über andere Stimmen. 

 

KURZFASSUNG

Die letzten Gespräche mit Markus und genaueres anschauen unseres Energieausweises haben nochmal deutlich gemacht: die Förderung können wir nur bekommen, wenn wir das Haus umfassender Sanieren (auch die seitliche Außenhülle) und dabei richtig innovativ sind. Das heißt auch, dass die Kosten höher wären als bisher gedacht. Die Frage der Leistbarkeit und Wirtschaftlichkeit wird dadurch noch größer. Die Option einzureichen und nicht anzunehmen bzw. vor der Umsetzung abzubrechen ist für Markus vorstellbar. Alle Projektpartner*innen haben richtig Lust auf unser Projekt, aber Markus hat jetzt mal auf Pause gedrückt, bis er von uns was hört. Alle arbeiten erst weiter, wenn wir eine Entscheidung getroffen haben.  

 

LANGFASSUNG

Update

Ich hab zwei Mal mit Markus telefoniert, weil nach unserem letzten Treffen für ihn viele Fragen aufgetaucht sind. Resümee: 

 

Wie geht es weiter

En Versuch die nächsten Schritte zu skizzieren

 

Möglichkeiten:

Ich hab mal überlegt wie es weiter gehen könnte und was mögliche Entscheidungen sein können. Bitte gerne weiter ergänzen, konkretisieren und lasst uns diesmal eine richtig gute, stimmige Entscheidung treffen. Diese Varianten haben Sarah und ich heute auch Markus schon besprochen. Ich kann Feedback sammeln fürs entscheiden

 

Bedenken und Alternativen

Wolfi, Ich verstehe die Bedenken und teile einige davon. Auch bei allen erdenklichen Alternativen gehe ich davon aus, dass ähnliche Sorgen und Ängste hochkommen. ich glaube auch, wenn wir uns nicht um unser Gebäude kümmern (Dach, Brandschutz), es uns Probleme bereiten wird. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass wir ohne Förderungen und vor allem auch viel professioneller Unterstützung Organisation oder Bauliches hinbekommen. Für einen Umbau brauchen wir einen langen Atem, Commitment, Verlässlichkeit und vieles mehr – ich weiß nicht ob wir davon ausreichend haben. Da täusche ich mich gerne.

 

Wir sind keine Mieter*innen, sondern uns allen gehört das Gebäude mit allen Konsequenzen (Verantwortung für Instandhaltung, Risiken, etc.). Ich glaube, dass wir an solchen Stellen nochmal klarer, dass wir ein großes und komplexes Projekt sind, Selbstorganisation mutig ist und wir oft nicht wissen, wie es genau weiter geht. Ich bin weiterhin froh nicht in einer Mietwohnung zu sitzen, Immobilien-Konzernen die Arbeit erledigen zu lassen und für deren Rendite zu zahlen :- )

 

Ich hoffe zu etwas mehr Klarheit beigetragen zu haben. Es bleiben viele Fragen offen. Schönen Tag euch

Christian